Besuch Assisi

Assisi (27.889 Einwohner) ist eine Stadt Umbriens und gehört zur Provinz von Perugia. Sie liegt auf der westlichen Seite des “Monte Subasio” und ragt über das Tal zwischen den Flüssen „Chiascio“ und „Topino“. Assisi ist als Stadt, in der San Francesco, der Schutzpatron von Italien und die Heilige Chiara geboren wurden, lebten und starben, bekannt.  Zwar kann die Stadt mit Ursprüngen aus der römischen Zeit aufwarten, jedoch war die Entwicklung der Stadt, so wie sie sich heute mit ihren Gebäuden und ihrem Städtebau zeigt, vom Mittelalter bestimmt.
Der älteste Kern des Ortes wird durch einen Verteidigungstrakt von acht Zugangstoren und einer langen, noch sehr gut erhaltenen Stadtmauer mit zwei Schlössern, geschützt: die „Rocca Maggiore“, vom Kardinal Albornotz 1367 erbaut und die „Rocca Minore“. Nicht nur das „Kultobjekt“ San Francesco sollte vom Touristen, der Assisi besucht, besichtigt werden. Auch die Kirchen „Santa Chiara“ und „San Pietro“ sind ein Besuch wert.
„Santa Chiara“ wurde mit gotischen Formen zwischen 1257 und 1265 erbaut. „San Pietro”  ist unwesentlich älter und mit einem Mittelportal und drei Rosetten versehen. Der Dom ist dem Schutzpatron San Rufino gewidmet und  zeigt eine wunderschöne unveränderte Vorderseite mit Skulpturen und Reliefs; innen dagegen wurde während der Jahrhunderte immer wieder restauriert, sodass der originale Zustand aus dem 13.Jahrhundert verändert wurde. Auf der „Piazza del Comune“ von Assisi, einst Fläche des Forums, befindet sich der „Palazzo dei Priori“ von 1337, der „Palazzo del Capitano del Popolo“ aus dem 13.Jahrhundert und der „Tempio di Minerva“, der zu Zeiten Augustus mit Pronaos, Säulen und korinthischen Kapitellen, die nach wie vor intakt sind, gebaut wurde. In der näheren Umgebung können die Orte besichtigt werden, die mit dem Leben des Heiligen Franziskus verbunden sind, wie das „Eremo delle Carceri“ inmitten eines dichten Steineichenwaldes an den Abhängen des „Subasio“ und das Kloster von „San Damiano“, erhoben um das Oratorium, dessen Tradition verlangt, dass das Kruzifix zum Heiligen gesprochen hat. Dann noch in der Ebene die imposante Basilika von „Santa Maria degli Angeli“. Sie wurde nach Plänen von Alessi zwischen 1569 und 1679 zum Schutz der Kapelle Porziuncola, die einfache Stätte der ersten Franziskanermönche, erstellt.
Jeder, der das Glück hat, diese bezaubernde Stadt zu besichtigen, wird mit denen übereinstimmen, die der Meinung sind, dass ihre Schönheit mehr ist als nur eine kurze und unvollständige Liste der mehr oder weniger außergewöhnlichen Meisterwerke. Sie ist vielmehr ein Ort mit einer Atmosphäre, den die Geschichte und der Glaube eines Heiligen einzigartig gemacht hat.
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